Haushohe Roboter liefern sich auf einem düsteren Planeten wilde Gefechte: Das ist Mech Assault, Microsofts jüngster Streich auf der Xbox. Schade nur: Das Game macht im Multiplayer- und vermutlich erst recht im Online-Modus viel Spaß. Die Solo-Kampagne ist aber zu kurz und einfallslos.
Auf dem fernen Planeten Helios tobt ein erbitterterKrieg. Beide Streitparteien bedienen sich dabei der Feuerkraftriesiger Mech-Warriors, die rücksichtslos jeden Fußsoldatenzertrampeln und ganze Gebäude mit einem Handstreich wegwischen.Klar, was zu tun ist: Man schnappe sich einen der Mega-Robos undschieße auf alles, was sich irgendwie bewegt.
Dabei geht die Steuerung recht intuitiv von derHand: Mit dem linken Ministick marschieren, mit dem rechten zielen,mit den beiden Analog-Knöpfen wird durch die Waffen geschaltet(MG, Energiewaffe oder Rakete) und geballert. Zusätzlichsind die meisten Mechs noch mit einem Jumpjet ausgerüstet,welches dem Robo kurze Flüge ermöglicht.
Grafisch zündet Mech Assault ein wahres Feuerwerk:Vor allem die Explosionen sind bombastisch, die Umgebung ebensodüster wie detailverliebt. Weniger gelungen ist leider dasDesign der Solo-Kampagne. Die 20 Missionen sind einerseits zuschnell durchgespielt und bieten andererseits kaum Abwechslung:Meistens reicht es draufzuhauen, Taktik ist selten gefragt.
Der Spaß steigt überproportional, wennman Mech Assault zu zweit spielt. Die Robo-Duelle zwischen Hochhäusernmachen enormen Spaß. Da darf man sich auf tolle Online-Gefechtefreuen, wenn Xbox-Live kommt. In Österreich leider frühestensirgendwann 2003.
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