Laut Nintendo kaufte der 24-Jährige das Game vor dem Verkaufsstart bei einem Händler, der es irrtümlich zu früh ins Regal gestellt hatte. Am 6. November 2009 stellte er dann das neue "Super Mario" zum Download online. Nintendo argumentierte das folgende Gerichtsverfahren damit, dass diese Aktion den Konzern Tausende Verkäufe des Spiels gekostet habe.
"Es war nicht nur eine australische Angelegenheit, es war ein globales Problem. Es gab Tausende und Abertausende Downloads auf unsere Kosten und die der Industrie. Wenn es einmal im Internet ist, ist es für jeden zugänglich", erklärte Rose Lappin, Marketing-Chef von Nintendo Australien.
Der Prozess sei mit der außergerichtlichen Einigung nun beigelegt. Die Super-Mario-Macher sehen den Fall auch als Abschreckung: "Nintendo wird mit allen gesetzlich möglichen Mitteln gegen jene vorgehen, die unsere Industrie aufs Spiel setzen", hieß es kämpferisch in einem Statement.
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