10.01.2019 13:15 |

Hohentauern, Pölstal

In Katastrophengebieten sind Sprengungen geplant

Für die abgeschnittene obersteirische Gemeinde Hohentauern haben sich die Lawinenexperten und die Behörden zwei mögliche Szenarien für Freitag überlegt: Entweder werden Schneemassen kontrolliert abgesprengt, damit vor allem Urlauber die Ortschaft verlassen können, oder Plan B kommt zum Einsatz. Dieser sieht Einzelfahrten durch die Gefahrenzone vor.

Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer (SPÖ) teilte die Pläne am Donnerstag mit. Nach den hoffentlich möglichen Erkundungsflügen am Freitag sollen zwischen Trieben und Hohentauern Lawinen gezielt ausgelöst werden. Das werde aber nur gemacht, wenn Siedlungsraum damit nicht gefährdet wird. Glücke die Mission, können Urlauber von Hohentauern abreisen und Bewohner beispielsweise wieder ihren Arbeitsplatz außerhalb der Gemeinde aufsuchen.

Immer nur ein Fahrzeug in Gefahrenzone
Wenn allerdings keine Sprengungen möglich sind, soll unter strenger Aufsicht der Lawinenexperten jeweils ein Fahrzeug von Hohentauern nach Trieben durchgelassen werden. „Es darf jeweils nur ein Fahrzeug in die Gefahrenzone einfahren. Wenn das Fahrzeug die Gefahrenzone verlassen hat, darf wieder das nächste einfahren“, hieß es aus dem Büro Schickhofer. Möglich sei das, da eine mögliche Lawine lange genug brauche, um im Tal bei der Straße zu sein. In der Zwischenzeit könne ein einzelnes Fahrzeug die Gefahrenstelle rechtzeitig verlassen.

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