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Frust nach dem Ende

„Tut schon richtig weh, derart weit weg zu sein“

Nach dem klaren Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Spanien überwog die Ernüchterung. Gegen die Top-Teams gelang Österreich nicht einmal ein Tor. Das Potenzial wurde nie zur Gänze abgerufen.

Vier Punkte gegen Jordanien und Algerien, null Zähler und auch kein Tor gegen Argentinien und Spanien. Österreich bekam bei der WM in den USA die Mehrklassen-Gesellschaft im Weltfußball schonungslos vor Augen geführt. Daher überwog nach dem 0:3 im Sechzehntelfinale auch die Ernüchterung im Team Austria: „Natürlich hat man in diesen beiden Spielen gesehen, dass uns noch ein bisschen die Qualität fehlt. Da ist schon noch Luft nach oben“, räumte Kapitän David Alaba ein. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass auch gegen die vermeintlichen Großen was möglich ist – siehe die Siege in den Tests gegen Italien und Deutschland oder der EURO-Erfolg über die Niederlande: „Wir haben das Zeug, so einen Gegner an einem überragenden Tag zu schlagen, aber dazu muss alles stimmen“, weiß Alaba. In den USA fehlte sehr viel auf so einen perfekten Tag: „Es tut sehr weh. Wir werden Zeit brauchen, um das zu verarbeiten.“ Dem Kapitän pflichtete auch Michael Gregoritsch bei: „Es tut schon richtig weh, derart weit weg zu sein. Argentinien und Spanien waren Matches, wo wir uns am Ende eingestehen müssen, chancenlos gewesen zu sein. Die amtierenden Weltmeister bzw. Europameister sind eine Nummer zu groß.“

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