04.01.2019 09:21 |

15.000 Fans erwartet

Bergisel: Daumendrücken für großes Sprungspektakel

An die 15.000 Skisprungfans hoffen heute, Freitag, ab 14 Uhr am Bergisel auf ein richtiges Sprung-Fest. Am Hausberg der rot-weiß-roten Adler haben viele „Heinzelmännchen“ im Vorfeld dafür gesorgt, dass einem Spektakel nichts im Wege steht. Sollten Stefan Kraft und Co. zu alter Form zurückfinden, wird das Oval brodeln

Es ist wieder einmal angerichtet! Mit etwas Wetterglück und hoffentlich wiedererstarkten ÖSV-Adlern könnte der Innsbrucker Bergisel heute zum Hexenkessel werden. Hunderte Helfer sorgen dafür, dass es vor allem für die vielen Sprungfans aus dem In- und Ausland ein unvergessliches Erlebnis wird. „Etwa 14.500 Karten sind bis dato verkauft“, erklärt Alexandra Kirchner vom Organisationskomitee. Für den einen oder anderen Spätentschlossene gibt’s also noch Karten.

„Warm anziehen“
Diese sollten sich wie alle anderen vor allem warm anziehen und auf gute Schuhe achten, weiß Rot-Kreuz-Einsatzleiter Stefan Hofmarcher. Und er weiß wovon er spricht: Der sympathische Rot-Kreuz-Mann ist in diesem Jahr bereits zum 17. Mal am Bergisel als Einsatzleiter mit dabei und kann auf drei Notärzte und 48 Sanitäter zurückgreifen. Eine davon ist die 20-jährige Marlene Stenger. Die engagierte junge Frau stammt aus Norddeutschland und macht beim Innsbrucker Roten Kreuz ein freiwilliges Sozialjahr. Sie ist begeistert darüber, dass sie in diesem Zeitraum auch bei einem humanitären Einsatz dieser Bedeutung und Größenordnung dabei sein kann. „Ich drücke allen Springern die Daumen, aber ich würde mich über einen rot-weiß-roten Heimsieg sehr freuen.“

Großartiges Fahnenmeer in rot-weiß-rot garantiert
Für ein prächtiges Farbenbild werden auch rund 10.000 österreichische und deutsche Fähnchen, die Viktoria und Erika gratis verteilen, sorgen. „Die rot-weiß-roten Fahnen sind aber weitaus begehrter, als die unserer nördlichen Nachbarn“, schmunzelt das Duo.

Friedliche Fans aus aller Welt
Bekriegen werden sich die Schlachtenbummler aus Österreich, Deutschland, Skandinavien, Japan und dem Rest der Welt aber nicht. „Erfahrungsgemäß sind Skisprungfans äußerst friedlich“, meint Wolfgang Spinn von der Polizei. Dennoch achten rund 50 Beamte der Exekutive auf einen reibungslosen Ablauf. „Vor allem auch auf pyrotechnische Verstöße wird geschaut“, sagt Spinn. Dienstlich müssen die Ordnungshüter bei sportlichen Großereignissen natürlich ihre Neutralität wahren. „Aber wir drücken sicher unseren Springern die Daumen“, ist aus dem Kreis der Beamten zu vernehmen.

2000 Paar Würstel für knurrende Mägen
Das viele Anfeuern macht selbstverständlich auch hungrig und durstig. Kein Fan braucht aber Angst zu haben, dass er mit leerem Magen nach Hause fahren muss. Dafür sorgen unter anderem zehn Mitarbeiter des modernisierten Kiosk auf der Westseite. 2000 Paar Würsteln und 250 Liter Glühwein wurden für die zwei Tage bereit gestellt. Im wunderbar dekorierten VIP--Zelt warten hingegen keine heißen Würstchen, sondern Wolfsbarsch, Rinderfilet und Mascarpone-Törtchen auf die knapp 380 Gäste.

Übrigens: Das heutige Mega-Ereignis wird von 20 TV-Stationen aus ganz Europa auch an den TV-Geräten zu Hause unzählige Menschen begeistern. Rund 500 Journalisten werden über das Bergiselspringen aus Innsbruck berichten.

Samuel Thurner und Hubert Berger/Kronen Zeitung

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