29.12.2018 13:44 |

Produzenten atmen auf

Hochprozentiger Erfolg: Der Obstler ist gerettet!

Gute Nachrichten für Produzenten unseres Obstlers: Im letzten Moment wurde eine neue Spirituosen-Verordnung der EU abgeändert und im Sinne kleiner, bäuerlicher Betriebe bereits beschlossen. Demnach dürfen auch in Zukunft neben Äpfel und Birnen geringe Mengen anderer Obstarten beigemengt werden. Eine durchaus gängige Praxis …

Schärfere Regeln bei Herkunftsbezeichnung, Etikettierung und Zugabe von Zucker - die neue EU-Verordnung ist durchaus zu begrüßen, hätte in ihrer ursprünglichen Variante allerdings wohl das Ende des österreichischen Obstlers bedeutet!

In Zukunft bis zu 15 Prozent „Fremd-Obst“ erlaubt
Demnach hätten für den hochprozentigen Kult-Trank ausschließlich Äpfel und Birnen verwendet werden dürfen. Dem klassischen Obstler werden in Österreich aber auch Zwetschken, Beeren, Kirschen und Co. beigesetzt. In Zukunft sind nunmehr bis zu 15 Prozent an „Fremd-Obst“ erlaubt.

„Die Verordnung ist im Grundsatz richtig, es geht um die bessere Kennzeichnung von Spirituosen und deren Herkunft“, so Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, die in Brüssel die rot-weiß-rote Fahne hochhielt, „uns war nur wichtig, dass der Obstler in seiner typischen Zusammensetzung erhalten bleiben kann.“

Oliver Papacek/Mark Perry, Kronen Zeitung

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