Mutter rettet sich

Stiefvater und Sohn sterben bei Wohnhausbrand

Horror in der Nacht zum dritten Adventsonntag im oberösterreichischen Bad Kreuzen: In einem Einfamilienhaus starben ein 69-Jähriger und sein gelähmter Stiefsohn. Der Stiefvater hatte versucht, den 45-Jährigen zu retten, sie brachen wenige Meter vom rettenden Ausgang zusammen. Das Feuer dürfte in der Küche ausgebrochen sein. Die Experten gehen von einem elektrischen Defekt in den Kabelführungen oder einem Hitzestau bei einem mobilen Heizlüfter als mögliche Ursache aus.

„Bei mir in der Küche brennt es“ - alarmierte der 45-Jährige um 0.30 Uhr per Telefon seine Mutter, die im ersten Stock mit ihrem Lebensgefährten (69) lebt. Während die Mutter entkommen konnte, versuchte ihr Lebensgefährte, den seit einem Skiunfall gelähmten Sohn (45) aus der Erdgeschoßwohnung zu retten.

Keine Rettung mehr
Doch als die Feuerwehr eintraf, waren beide Männer noch im Haus. Ein Atemschutz-Trupp fand sie wenige Meter hinter der Eingangstür. Sie waren im Rauch erstickt, verbrannt.

Brandursache unklar
Die Mutter des 45-Jährigen und auch ein Nachbar, der helfen wollte, mussten ins Spital eingeliefert werden. Die Brandursache ist noch unklar.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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