Pläne nun vom Tisch

Wolfsberger Gemeinderat gegen Asylantenzentrum

Kärnten
27.01.2010 14:32
Das Feilschen um das dritte Asyl-Erstaufnahmezentrum im Süden Österreichs geht weiter. Der kolportierte Kärntner Standort in Wolfsberg dürfte nun endgültig vom Tisch sein. Wie Bürgermeister Gerhard Seifried am Mittwoch bekanntgab, habe sich der Gemeinderat bereits gegen eine Umwidmung der Kaserne gestellt. Zudem habe es keine Anfrage des Innenministeriums gegeben.

Nach dem Scheitern der Pläne für das Asyllager im burgenländischen Eberau war neuerlich Kärnten, insbesondere die Wolfsberger Kaserne, als Standort ins Spiel gebracht worden. Doch von Kärntner Seite war die Ablehnung gegen das Asylzentrum seit Anbeginn groß. "Wir brauchen kein Traiskirchen II", hatte Landeshauptmann Gerhard Dörfler immer wieder betont.

Für Innenministerin Maria Fekter geht die Suche nach einem Standort weiter. Wie sie am Mittwoch zugab, sei ihr von den Bundesländern noch kein einziges potenzielles Objekt übermittelt worden. Auch von der Bundesimmobiliengesellschaft sei "nichts Brauchbares" gekommen.

 

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