Die Räumlichkeiten der erfolgreichen Firma "Stahlbau Raffl" waren Schauplatz der Regierungsklausur von Tiroler VP und SP. Nach der Begrüßung von Steinachs Bürgermeister Hubert Rauch und einem Rundgang durch das Unternehmen ging es dann an die Arbeit.
Im Mittelpunkt standen einmal mehr Arbeit und Wirtschaft. "Wir haben bereits 2009 unseren Beitrag zur Abfederung der Krise geleistet und werden die Projekte fortsetzen", verwies LH Platter auf Landesarbeitsstiftung, Fortbildungsmaßnahmen und Sonderbauprogramme. Das Land wird heuer zusammen mit der Tiwag, den Gemeinden und den Krankenhäusern 500 Millionen Euro in Bauvorhaben investieren.
Verbesserungen wird es laut Hannes Gschwentner auch bei der Wohnbauförderung und Wohnbeihilfe geben: "Die Förderungssätze werden erhöht, zudem wird es eine Ausschleifregelung bei der Staffelung der Einkommensgrenzen geben."
Neue Aufgabe für Platzgummer
Ein virtuelles "Haus der Zukunft", in dem Zukunftszentrum, Zukunftsstiftung, der Fonds für Wissenschaft und Forschung sowie das neue Zukunftsbüro des Landes integriert sind, soll ebenfalls geschaffen werden. Unter der Leitung des ehemaligen Innsbrucker Vize-Bürgermeisters Christoph Platzgummer, der ja seit Dezember beim Land ist, sollen Zukunftsfragen des Landes umgesetzt werden.
Die Zukunftsfragen sollen von einem Zukunftsrat, der aus Landesregierung und Sozialpartnern besteht, vorgegeben werden. Außerdem wird die Bevölkerung eingeladen, ihre Ideen für die Zukunft einzubringen.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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