Streit um Asylanten

Villach protestiert gegen überhöhte Asylantenzahlen

Kärnten
15.01.2010 16:57
Streit um Asylanten in Villach: Laut Bürgermeister Helmut Manzenreiter würden "seiner" Stadt um 50 Prozent mehr Asylanten zugeteilt werden, als es der geltende Aufteilungsschlüssel vorsieht: 151 statt 109. Landeshauptmann Gerhard Dörfler wiederum kontert, dass Manzenreiter Asylwerber mit Asylberechtigten verwechsle.

Manzenreiter ist empört: "Aufgrund des gültigen Verteilungsschlüssels von zehn Prozent hätte die Stadt Villach 109 und nicht 151 Asylanten zu betreuen, wie es aktuell der Fall ist." Damit seien, so Manzenreiter, die Sorgen der Draustadt bestätigt, die auch in einer Resolution des Gemeinderates an das Land zum Ausdruck gebracht wurden. 

"Wir wollen rasch Gleichbehandlung und eine gerechte Aufteilung", fordert Bürgermeister Helmut Manzenreiter ultimativ.

Dörfler: "Sozial-Paradies Villach"
Die Antwort von Landeshauptmann Gerhard Dörfler kam Freitag postwendend: "Manzenreiter verwechselt Asylwerber mit Asylberechtigten. Letztere können sich im ganzen Land niederlassen, wobei das Sozial-Paradies Villach eine besonders attraktive Adresse zu sein scheint", so Dörfler.

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"

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