Land zieht nach:

In Quartiergemeinden helfen Asylwerber schon mit

Wenn sich das Land Oberösterreich jetzt für gemeinnützige Arbeit von Asylwerbern öffnet, so vollzieht es nur nach, was in Gemeinden schon (gut) läuft. Etwa in Molln (Bezirk Kirchdorf), wo Bürgermeister Friedrich Reinisch (ÖVP) nur gute Erfahrungen gemacht hat.

Mollns Bürgermeister Friedrich Reinisch (ÖVP) erzählt: „Unsere Erfahrung ist eine Positive, es gibt keine Probleme. Die Arbeit rennt reibungslos und die Asylwerber sind auch bei der Bevölkerung akzeptiert.“ Im Vorjahr haben Asylwerber sogar den Fun-Court saniert, sonst sind sie mit Reinigungs- und diversen Reparaturarbeiten beschäftigt.

„Meistens gute Erfahrungen gemacht“
So ist es in vielen anderen Kommunen, wo Asylwerber vor allem in und von den Gemeinden mit Asylunterkünften eingesetzt werden: „Gemeinden haben mit gemeinnützigen Beschäftigungen von Asylwerbern meistens gute Erfahrungen gemacht“, sagt Gemeindebundpräsident und ÖVP-Politiker  Hans Hingsamer. Valide Zahlen über das Gesamtausmaß dieser Beschäftigungsform kennt Hingsamer allerdings nicht.

Einsatz in der Linzer Straßenreinigung
In der Landeshauptstadt Linz waren im Sommer 2017 zwei Asylwerber in der Straßenreinigung im Einsatz. Das wurde aber nicht verlängert, wie Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP) sagt: „Nicht wegen schlechter Erfahrungen. Sondern weil der Aufwand relativ hoch war. Die Personen durften ja nur wenige Stunden arbeiten und dann mussten andere neu eingeschult werden.“Auch in Wels sollen Asylwerber gemeinnützige Arbeiten für die Stadt verrichten, das konnten wir aber bei Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) am Samstag nicht verifizieren.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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