Rumänen amtsbekannt

Mit altem Geld abgezockt: Täter wurden geschnappt!

Kärnten
26.10.2018 16:25
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Durch das gute Gedächtnis einer Straßburgerin und der Hartnäckigkeit eines Polizeibeamten aus Friesach sind endlich zwei Rumänen ausgeforscht worden. Die Männer haben unter anderem arglose Opfer mit alten abgelaufenen Geldscheinen abgezockt.

Anfang Oktober haben der 38-Jährige und sein Komplize (35) eine 43-jährige Autofahrerin in ihrem Wohnort gestoppt und um Hilfe ersucht. Sie behaupteten, dass ihnen das Benzin ausgegangen wäre und fragten, ob die Dame einen 1000-Lei-Schein in Euro wechseln könnte.

Die Straßburgerin gab dem Mann den Kurswert von 200 Euro und bekam den rumänischen Geldschein. Später stellte sich jedoch heraus, dass es ich um einen alten Schein handelt, der gar nicht mehr eingetauscht wird. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei Friesach..

Dort übernahm Wolfgang Taferner den Fall: „Es hat alles toll zusammen gespielt. Die Dame konnte nicht nur die Täter beschreiben, sie hatte sich auch das Autokennzeichen gemerkt.“  Damit hatte der Beamte etwas in der Hand.

Er startete eine sogenannte „Erkenntnisanfrage“ in ganz Österreich: „Alle einschlägigen Straftaten mit dem selben Modus Operandi wurden verglichen; bald hatte ich durch viele fleißige Kollen in anderen Bundesländern sogar Fotos und schließlich die Identität der beiden Männer.“

Die beiden sind der Polizei nämlich schon mehrmals aufgefallen und haben bereits einiges auf dem Kerbholz. Taferner: „In Oberösterreich und der Steiermark zum Beispiel. Sie wurden angezeigt. Ich glaube aber, dass wir ihnen noch viel mehr nachweisen werden können.“

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