Kostenerhöhung:

Kampf um unser Trinkwasser gegen die EU-Bürokratie

Oberösterreich
17.10.2018 13:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die neue Trinkwasser-Richtlinie der EU soll demnächst im EU-Parlament beschlossen werden, was in Oberösterreich erneut Proteste auslöst. Denn durch weitergehende Kontrollpflichten gäbe es massive Zusatzkosten, die unsere vor allem am Land dezentrale Trinkwasserversorgung massiv gefährden würden.

Insgesamt 1.032 Wassergenossenschaften und 325 Gemeindeanlagen versorgen die Bevölkerung in Oberösterreich mit Trinkwasser in hoher Qualität und zu leistbaren Preisen. Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) warnt: „Regionale Versorgung ist der beste Schutz des Wassers. Das soll so bleiben!“  Doch würden die wachsenden Untersuchungspflichten gerade bei kleinen Wasserversorgern zu unbewältigbaren Zusatzkosten führen.

Abänderungsanträge zur Entschärfung
 Das sieht auch ÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr so: „Unsere dezentrale Wasserversorgung darf nicht der EU-Bürokratie zum Opfer fallen“. Sie ist in Kontakt mit EU-Parlamentarier Lukas Mandl (ÖVP), der durch Abänderungsanträge bereits eine deutliche Entschärfung der Richtlinie zugunsten der kleinen Versorger erreicht hat.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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