Mi, 24. Oktober 2018

Szekeres im Interview:

10.10.2018 15:20

„Die 900.000 sind eine willkürliche Zahl!“

Nachdem das „Don’t smoke“-Volksbegehren am Montag zu Ende gegangen ist und die Marke von 900.000 Unterschriften nur denkbar knapp verpasst hat, war einer der Initiatoren, Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, zu Gast im krone.tv-Studio. Mit Moderator Gerhard Koller sprach er über die Möglichkeit einer Volksabstimmung.

Szekeres bedankte sich bei den Unterstützern und erklärte, dass man nicht mit so viel Zuspruch gerechnet habe. Man wolle nun mit Politikern aller Parteien sprechen.

„18.000 können nicht wirklich ein Argument sein“
Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) richtete der 56-Jährige aus, was er von seiner Vorgabe für eine verbindliche Volksabstimmung hält: „Die 900.000 sind eine willkürliche Zahl!“ Mit 881.569 Unterschriften hat man dieses Ziel bekanntlich nur denkbar knapp verpasst.

Die etwas mehr als 18.000 fehlenden Stimmen „können nicht wirklich ein Argument sein“, hofft Szekeres auf Einsicht seitens der Bundesregierung.

Szekeres fordert Abstimmung ohne Klubzwang
Doch eigentlich hält der Initiator des „Don’t smoke“-Volksbegehrens eine Volksabstimmung gar nicht für nötig. Da Umfragen zeigen, dass „60 Prozent“ der Bevölkerung für ein Rauchverbot in Gastronomiebetrieben seien, sei das Ergebnis ohnehin klar.

Deshalb wünscht sich Szekeres eine Abstimmung im Parlament, für die der Klubzwang aufgehoben wird. Die Politiker würden dann „im Interesse der Gesundheit der Menschen“ für ein Rauchverbot stimmen, ist er sich sicher.

Thomas Zeitelberger
Thomas Zeitelberger

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