Do, 18. Oktober 2018

Ein Todesopfer

03.10.2018 07:32

Männer der US Navy halfen nach Notwasserung

Auf einer abgelegenen Insel im Pazifik hat ein Passagierflugzeug mit 47 Menschen an Bord die Landebahn verpasst - wir berichteten. Die Maschine der Fluggesellschaft Air Niugini ging stattdessen am Freitag etwa 150 Meter weiter in einer Lagune nieder. Die 35 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder wurden mit Booten gerettet, auch Männer der US Navy waren unter den Helfern. Wie Videoaufnahmen zeigen, waren die Marinesoldaten unter den Ersten, die den Verunglückten zu Hilfe eilten.

Die Boeing 737-800 von Air Niugini hatte am Freitag die Landebahn des Flughafens von Weno im Inselstaat Mikronesien verfehlt und war in die Chuuk-Lagune gerutscht. Dort begann die Maschine sofort zu sinken. Soldaten der US Navy und Inselbewohner eilten den Absturzopfern in Booten zu Hilfe, andere Insassen schwammen um ihr Leben. Ein Passagier galt nach dem Absturz als vermisst, später fanden Taucher in dem Wrack eine männliche Leiche.

Nach Angaben der Regierung von Mikronesien wurde der Tote von US-Marinetauchern geborgen. Einzelheiten wurden nicht genannt. Bei der Bruchlandung wurden nach Angaben der Regierung insgesamt neun Menschen verletzt, vier von ihnen schwer.

Technischer Defekt oder schlechte Sicht?
Warum die Boeing 737-800 im Wasser landete, muss erst geklärt werden. Möglicherweise hatte sie einen technischen Defekt, vielleicht war es auch ein Pilotenfehler. Die staatliche Fluggesellschaft aus Papua-Neuguinea verwies in einer Stellungnahme darauf, dass die Sicht für den Piloten wegen starken Regens sehr schlecht war. Experten aus Mikronesien, Papua-Neuguinea und den USA nahmen Ermittlungen zur Unglücksursache auf.

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