28.09.2018 07:02 |

Landebahn verpasst

Jet versinkt im Meer, alle 47 Insassen gerettet!

Auf einer abgelegenen Insel im Pazifik hat ein Passagierflugzeug mit 47 Menschen an Bord die Landebahn verpasst. Die Maschine der Fluggesellschaft Air Niugini ging stattdessen am Freitag etwa 150 Meter von der Piste entfernt in einer Lagune des mikronesischen Bundesstaats Chuuk nieder. Größere Verletzungen bei den Insassen gab es nach ersten Angaben des Flughafens nicht.

Warum die Maschine im Wasser landete, ist noch unklar - möglicherweise wegen eines Notfalls, wegen eines Pilotenfehlers oder aus anderen Gründen.

Einheimische retten Insassen mit Booten
Die Boeing 737-800 mit 36 Passagieren und elf Besatzungsmitgliedern schwamm nach der missglückten Landung in der Lagune. Mit mehr als einem Dutzend Booten waren Einheimische damit beschäftigt, die Insassen herauszuholen - ein äußerst seltenes Bild, das sich übers Internet auch schnell verbreitete. Das Wasser soll etwa hüfthoch in der Maschine gestanden sein. Mehrere Passagiere wurden sicherheitshalber zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Passagier: „Dachten, wir sind gelandet“
Chuuk gehört zu den Föderierten Staaten von Mikronesien, einem Zusammenschluss vieler Inseln mitten im Pazifik mit nur etwas mehr als 100.000 Einwohnern. Der Flug PX73 kam aus Pohnpei, einem anderen Staat Mikronesiens. Einer der Passagiere, Bill Jaynes, sagte der Zeitung „Pacific Daily News“: „Ich dachte, wir seien gelandet. Und dann habe ich ein Loch in der Seite gesehen, durch das Wasser hereinkam. Und da dachte ich: So sollte das nicht sein.“

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