Verbrechen, Unfälle oder Feuer machen auch vor dem Heiligen Abend nicht Halt. Deshalb sind Tirols Wachzimmer, Notaufnahmen und Feuerwehrstationen rund um die Uhr besetzt.
"Wir hatten am Heiligen Abend unter Tag 415 Beamte im Dienst und in der Nacht waren es rund 160 Männer und Frauen", heißt es aus dem Landespolizeikommando. Zu tun gäbe es aber nicht sonderlich viel. Die "unbeliebten" Dienste werden in den Stationen aufgeteilt. "Junge Polizisten, die keine Kinder haben, tragen sich meist freiwillig am Heiligen Abend ein, um den älteren Kollegen, die Familie haben, ein Fest im Kreise ihrer Lieben zu ermöglichen."
Auch in den Räumen der Berufsfeuerwehr herrscht emsiges Treiben am Weihnachtsabend: "Wir haben 23 Mann in Innsbruck im Dienst. Am Land sind die Freiwilligen Feuerwehren in Bereitschaft", verriet Branddirektor Erwin Reichel der "Tiroler Krone". Erfahrungsgemäß sei es am Heiligen Abend ruhig. "Die Leute passen auf ihre Christbäume auf." Bei der Diensteinteilung gestaltet es sich gleich wie bei der Polizei.
1.600 Helfer sind beim Roten Kreuz Tirol rund um die Uhr im Einsatz, 700 in Bereitschaft. Die stillste Zeit ist für die Rettungskräfte eine der stressigsten...
von Matthias Holzmann, Tiroler Krone
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