„Es wäre schon möglich, dass dem mutmaßlichen Täter jemand geholfen hat. Jedoch nur, um etwa den erlegten Bären ,aus der Decke zu schlagen‘, also dem Abhäuten, oder um den Kadaver kurzfristig zu verstecken“, so Oberst Christian Martinz vom Landeskriminalamt.
Die Tat selbst, also den illegalen Abschuss, soll der „mittvierzigjährige“ Mann laut Ermittlern alleine verübt haben. Martinz: „Der Bär war ja noch jung und wog daher maximal 80 Kilogramm. Diesen etwa auf einen Anhänger aufzuladen, wäre für den Tatverdächtigen kein Problem gewesen.“
Noch immer nicht aufgetaucht sind das Bärenfell samt Bärenhaupt und den Tatzen, also die begehrten Trophäen. „Wir haben keinen Hinweise zu deren Verbleib“, so ein Ermittler. Den Kadaver hatte der Täter Ende Mai ja bekanntlich im slowenischen Logartal neben einer Straße im Bachbett entsorgt. Ausständig ist übrigens noch ein Gutachten der Kriminaltechnik Wien über sichergestellte Fasern.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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