So, 16. Dezember 2018

Bus von Zug gerammt

18.09.2018 10:47

Todesopfer und Verletzte bei Horror-Crash in Graz

Eine Tote und zumindest zehn teils schwer Verletzte hat Dienstagfrüh eine schwere Kollision zwischen einem Zug der Graz-Köflach-Bahn und einem Bus der Graz Linien gefordet. Der Unfall ereignete sich gegen 8 Uhr im Bereich Heubergergasse/Grottenhofstraße. Ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften war vor Ort. Gerüchte über ein weiteres Todesopfer haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.

Der Zusammenstoß in den Morgenstunden war derartig gewaltig, dass der Zug mit allen Achsen entgleiste. Der Linienbus wurde im vorderen Bereich gerammt, drehte sich um die eigene Achse und schlitterte mehrere Meter entlang des Zugs. Die Fahrzeugseite war teilweise aufgerissen, sämtliche Fenster waren geborsten und völlig zersplittert. Er war auf einem Grundstück nahe den Gleisen, auf dem Baumaterial gelagert wird, zum Stehen gekommen.

Businsassen teils schwer verletzt
Während es im mit etwa 70 Personen besetzten Zug laut derzeitigem Kenntnisstand keine verletzten Passagiere geben soll, hat es mehrere Insassen des Linienbusses offenbar schlimm erwischt. Acht Schwerverletzte sollen zu beklagen sein, drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Auch die tote Frau befand sich im Bus der Linie 33, es handelt sich um die 34 Jahre alte Lenkerin des Fahrzeugs. Sie wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und starb noch an der Unfallstelle.

Zwei Rettungshubschrauber, die auf einem nahem Sportplatz landeten, 15 Ambulanzen, zwei Notarztwagen und zwei sogenannte Jumbos des Roten Kreuzes - größere Fahrzeuge - standen im Einsatz. Unter den zehn Verletzten, die alle in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, sind laut Rotem Kreuz zumindest sieben Schwerverletzte.

Der Bahnübergang befindet sich mitten in einem Wohngebiet im Stadtbezirk Wetzelsdorf. Er ist mit einer Ampel ausgestattet, hat aber keinen Schranken. Die Lichtzeichenlage hat laut den GKB (Graz-Köflach-Bahn) „einwandfrei funktioniert“, auch ein akustisches Signal wurde laut Zeugen abgegeben.

Die Bergung des verunglückten Zuges wird sich schwierig gestalten, da die Bahnstrecke nahe an bewohnten Häusern vorbeiführt. Schweres Gerät wird benötigt.

 krone.at
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