Nach der Haftstrafe wird nämlich alle zwei Jahre geprüft, ob man die Brüder entlassen kann. Und schon beim Prozess in München rechneten Sachverständige nicht damit: „Sie haben viel kriminelle Energie; sie werden das immer wieder tun!“
13 Überfälle haben Norbert und Hubert G. im Raum München verübt. Einer war der Brutale, der die Leute in Schach hielt; der andere scherte sich nur ums Geld. Am 20. November 2008 endete ihre unheimliche Serie: Bei einer Schießerei vor dem Container der Kreissparkasse in Kirchheim, in der sie 10.000 Euro erbeutet hatten, schossen sie einen Polizisten nieder und flüchteten im grünen Renault Laguna der Mutter.
In Traunstein wurden die Brüder geschnappt. Hausdurchsuchungen in Grafenstein folgten; die Kriminalisten trugen jede Kleinigkeit zusammen. Die stärksten Beweise reichten dann für fünf Überfälle. Ein Kriminalist: „Die beiden Brüder sind wirklich brutale Profis; das Ausmaß der Strafe ist also absolut angemessen."
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
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