Mi, 16. Jänner 2019

Fahrdienst

14.09.2018 08:41

Uber erhöht ab 17. September seine Preise in Wien

Uber ändert ab 17. September seine Preise in Wien und Umgebung: Bei Fahrten in Wien wird der Mindestfahrpreis von drei Euro auf fünf Euro erhöht, die Gebühr, wenn Kunden eine bestellte Fahrt stornieren, dagegen von acht Euro auf fünf Euro reduziert. Außerhalb der Stadtgrenze Wiens wird der Mindestpreis von 15 Euro auf acht Euro reduziert, die Stornogebühr im Wiener Umland verbleibt bei acht Euro.

Der für Österreich, Schweiz und Frankreich zuständige Uber-Manager Steve Salom präsentierte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien einige Preisbeispiele: Eine Fahrt vom Wiener Schwedenplatz zum Volksgarten soll künftig im Schnitt 7,80 Euro gegenüber derzeit rund 5,50 Euro derzeit kosten, vom Naschmarkt zum Rathaus muss man dann rund 5,40 Euro gegenüber rund 3,30 Euro vorher zahlen. Für eine Fahrt vom Flughafen Wien-Schwechat zum Wiener Hauptbahnhof werden künftig rund 28 Euro statt wie bislang rund 30 Euro fällig.

Bei Uber schwanken die Preise je nach Nachfrage der Kunden und dem Angebot an Fahrern. Der genaue Fahrpreis wird dem Fahrgast vor der Bestellung in der Uber-Smartphone-App angezeigt.

Kulturelle Krise
Der schnell wachsende Konzern kam vergangenes Jahr nicht aus den Negativschlagzeilen. Firmen-Mitbegründer Travis Kalanick (Bild unten) musste im Juni 2017 auf Druck von Investoren seinen Chefposten niederlegen, nachdem Uber wegen sexueller Belästigung und Diskriminierungen in die Schlagzeilen geraten war. Zuvor schon war Finanzchef Gautam Gupta gegangen und auch Präsident Jeff Jones hatte nach nur rund einem halben Jahr hingeworfen - er sollte damals das raue Image des Konzerns aufpolieren.

„2017 war ein Jahr der kulturellen Krise. Wir mussten ändern, wie wir arbeiten, vor allem in Europa und auch Österreich“, zeigte sich Uber-Manager Salom selbstkritisch. „Wir wollen ein besserer Partner für unsere Partnerunternehmen und deren Fahrer und Städte sein. Wir haben signifikante Änderungen gemacht“, sagte Salom. „Manche Preise waren möglicherweise zu niedrig in Wien. Wir haben ein paar Fehler gemacht.“ Derzeit werden rund 2000 Fahrer über die App vermittelt.

Neue Richtlinien
Außerdem führt Uber in Wien neue Community-Richtlinien für Partnerfirmen, Fahrer und Fahrgäste ein, damit die Einhaltung bestehender Gesetze, eine faire Vergütung, Sicherheit und Anti-Diskriminierung sichergestellt werden. Verstöße gegen die Richtlinie können zum Verlust des App-Zugangs führen. Diese Richtlinien gibt es bereits in mehreren anderen Ländern.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Jetzt gegen Kroaten
Europameister Spanien in der WM-Hauptrunde
Sport-Mix
Gegen Girona
Raus! Atletico blamiert sich in der Copa del Rey
Fußball International
Kampfansage im Video
Bayern-Trainer Kovac: „Ich will Meister werden“
Fußball International
Deutsche zittern schon
Volleyballer in attraktive EM-Gruppe gelost
Sport-Mix
Drama im Schneechaos
Seit Tagen vermisste Tourengeher tot geborgen
Niederösterreich
„Bullen“-Knipser
Sevilla präsentiert Dabbur schon als Neuzugang
Fußball National
Gegen Wiener Neustadt
Pleite-Start: Austria verliert den ersten Test
Fußball National
Für Strafmaß wichtig
„Ex“ erwürgt: Ist der Mordverdächtige wirklich 19?
Niederösterreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.