Starke Verschiebungen:

Stiller Sommer rührt bei Politiker-Bekanntheit um

Oberösterreich
10.09.2018 14:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

„Politiker sind die emotionalen Botschafter ihrer Parteien“, weiß Paul Eiselsberg, Chefforscher des Linzer IMAS-Institutes: Bekanntheit und Sympathiewerte sind daher wesentliche Kriterien in der großen IMAS- Exklusivumfrage für die „OÖ-Krone“. Es gibt dabei zum Teil recht deutliche Veränderungen.

Ein politisch im Lande Oberösterreich recht stiller Sommer ohne irgendwelche Wahlen am Herbst-Horizont scheint den Bekanntheitsgrad einiger Regierungsmitglieder gedrückt  zu haben - siehe Grafik unten.

An Spitze fast Flächendeckung
 Nicht so sehr an der Spitze, wo Manfred Haimbuchner (FPÖ) und Thomas Stelzer (ÖVP) nahezu bei Flächendeckung bleiben. Aber dahinter, wo Rudi Anschober (Grüne), Günther Steinkellner (FPÖ), Michael Strugl (ÖVP), Birgit Gerstorfer (SPÖ) und vor allem Max Hiegelsberger (ÖVP) im Vergleich zum August 2017 Abschläge erleiden, die teils deutlich über der Schwankungsbreite dieser Umfrage (+/-3,54 Prozentpunkte; 800 computerunterstützt telefonisch Befragte) liegen.

Sympathie überwiegt bei Haberlander 
 Einzig ÖVP-Landesrätin Christine Haberlander tanzt mit plus 8 Prozent aus der Reihe. Und sie kann das - trotz der Kritik an den Nachmittagsgebühren in den Kindergärten, für die sie ressortmäßig zuständig ist - in einen sogar noch leicht größeren (+9%) Sympathiegewinn umsetzen.
 Haberlander, die im Dezember zur Landeshauptmannstellvertreterin aufrücken wird, polarisiert auch nicht so sehr: 58 Prozent derer, die sie kennen, finden sie sympathisch, und 17 Prozent meinen das nicht. Wobei IMAS konkret nach „irgendwie sympathisch“ und „nicht besonders sympathisch“ fragt.

FPÖ-Chef Haimbuchner polarisiert mehr
 Zum Vergleich: FPÖ-Chef Haimbuchner polarisiert sehr, 46:41 steht es auf seiner Sympathie-/Unsympathieskala. Sein Landesratskollege Podgorschek ist Bekanntheitsschlusslicht - aus FPÖ-Sicht Gott sei Dank. Denn 46 Prozent derer, die ihn kennen, mögen ihn eher nicht, nur 25 Prozent finden ihn sympathisch.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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