Werden die außerbudgetären Verpflichtungen aus diesem Betrag herausgerechnet, steht das Land immerhin noch mit 1,49 Milliarden Euro in der Kreide. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2.656 Euro. Den größten Brocken bei den außerbudgetären Verpflichtungen stellt die Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft Kabeg dar, die allein mit 660 Millionen zu Buche schlägt.
Bei der Erstellung des Budgets ist die Finanzabteilung gegenüber 2010 bereits wieder von steigenden Ertragsanteilen ausgegangen. Sind für kommendes Jahr 897,4 Millionen an Einnahmen aus diesem Titel budgetiert, rechnet man 2011 bereits wieder mit 923,3 Millionen Euro. Auch die Einnahmen aus "eigenen Erträgen" sollen von 50 auf 51 Millionen Euro steigen. Begründet wird diese Annahme damit, dass man 2011 bereits wieder mit einem etwas stärkeren Wirtschaftswachstum rechnet.
Der Voranschlag für 2011 wird ebenfalls am Freitag im Kärntner Landtag beschlossen. Die entsprechenden Zustimmungen und Ermächtigungen für den Budgetvollzug können aber erst nach Vorliegen des Rechnungsabschlusses 2009 erteilt werden.
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