Fr, 16. November 2018

Im hinteren Zillertal

24.08.2018 20:40

Bei Bergung von Leiche auf zweiten Toten gestoßen

Im Bereich des Zamser Höhenwegs im hinteren Zillertal ist am Freitag ein Alpinist tödlich verunglückt. Der 57 Jahre alte Deutsche stürzte oberhalb eines Bachbettes aus bisher unbekannter Ursache rund 70 Meter über steiles und unwegsames Gelände in die Tiefe. Im Zuge des Einsatzes entdeckten Flugretter schließlich etwas unterhalb des Toten eine weitere Leiche.

Der 57-Jährige sowie zwei Kameraden (59 und 64) brachen gegen 7 Uhr von der Gerauer Hütte im Bezirk Innsbruck-Land auf, um auf dem Wanderweg 528 über die Alpeiner-Scharte zum Pfitscherjochhaus zu wandern. Gegen 11 Uhr wollten sie dabei im Gemeindegebiet von Finkenberg in einer Seehöhe von rund 2400 Metern das Bachbett des dort verlaufenden „Oberschrammerbaches“ durchqueren, als der in der Mitte gehende 57-jährige Wanderer auf einem nassen Stein ausrutschte und in der Folge rund 100 Meter durch das felsdurchsetzte Bachbett in die Tiefe stürzte. Nachdem die Begleiter die Rettungskette ausgelöst hatten, konnte der verständigte Notarzt des Rettungshubschraubers letztlich nur mehr den Tod des Wanderers feststellen. Der Leichnam wurde in der Folge mit dem Polizeihubschrauber Libelle geborgen und zu Tal gebracht.

Zweite leblose Person im Bachbett
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zu diesem Unfall konnte von der Besatzung des Rettungshubschraubers „Heli 3“ rund 50 Meter unterhalb des tödlich verunglückten Wanderers eine weitere leblose Person im Bachbett des Oberschrammerbaches gesichtet werden. Auch bei dieser Person konnte der Notarzt nur mehr den eingetretenen Tod feststellen. Den ersten Ermittlungen folgend, dürfte der Bergsteiger ebenfalls über den felsigen und abschüssigen Bachverlauf rund 150 Meter in die Tiefe gestürzt sein und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen haben. Auch beim zweiten Toten soll es sich um einen Deutschen handeln. Der tödlich Verunglückte wurde von Alpinpolizisten und Mitgliedern der Bergrettung geborgen und vom Polizeihubschrauber Libelle zu Tal gebracht.  

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