Den perfekten Augenblick für immer festhalten - in der digitalen Welt ein kurzer Klick. Passt das Bild nicht, wird einfach ein neues gemacht und gleich noch eines. Die besten werden sofort via App in ein Fotobuch gepresst und bevor man zu Hause ist, ist der Bilderband auch schon fertig.
„In Österreich werden mittlerweile über 80 Prozent der Fotos mit dem Smartphone gemacht“, weiß Bernhard Kittel, Geschäftsführer bei HappyFoto. Dazu trage vor allem die gute Qualität von (kostspieligen) Smartphones bei. „Aber auch Bilder von einer Handykamera kann man bereits ohne weiteres auf eine Größe von zwei mal drei Meter vergrößern“, erklärt Kittel.
Vergleich der Anbieter
Bei HappyFoto werden pro Jahr 880.000 Fotoalben angefertigt - sieben Prozent entfallen auf die Smartphone-App. Die Konsumentenschützer der AK haben diese und weitere Onlineanbieter genauer unter die Lupe genommen. Neben großen Preisdifferenzen gibt es aber auch erhebliche Unterschiede bei den Gestaltungsmöglichkeiten.
Gute Fotobuch-Apps
Für Minimalisten empfiehlt sich das „1-Klick-Fotobuch von dm“ und „Fotodarling von Hartlauer“. Bei diesen Anbietern entspricht ein Foto einer Buchseite - weitere Bearbeitungsmöglichkeiten gibt es nicht. Kurz und bündig, so wird das digitale Fotoalbum vom Hofer beschrieben. Auf 48 Seiten, kann man für 29,99 Euro seiner Kreativität freien Lauf lassen.
Postkarten-Apps
Weniger positiv wurde „FotoCharly“ bewertet - diese App sei zu kompliziert. Außerdem stimmt das Preisleistungsverhältnis - 100,50 Euro für 100 Seiten - nicht. Mit Postkarten-Apps lassen sich Urlaubsgrüße mit persönlichen Fotos bedrucken und an die Zuhausegebliebenen schicken. Auch bei der PostAG ist man auf diesen Zug aufgesprungen.
Philipp Zimmermann/ Kronen Zeitung
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