Bei drei Kreuzungen

Rechtsabbiegen bei Rot finden nicht alle positiv

Bereits seit 1991 sorgt das „Rechtsabbiegen bei Rot“ immer wieder für Diskussionsstoff. 2014 wollte die FPÖ per Resolution Linz als Modellregion in Position bringen - fand aber keine Zustimmung. Jetzt hat FP-Verkehrsminister Norbert Hofer die Stadt für den Pilotversuch auserkoren, was nicht alle Linzer gut finden

Bereits 2014 hatte sich die FPÖ dem Thema angenommen, damals sogar einen eigenen Spot dafür gedreht. Unter anderem in den Hauptrollen: der Bad Haller Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek und der Linzer Stadtvize Detlef Wimmer (siehe Video unten). 

Testregion ab 2019
2019 ist es aber soweit: Linz wird Testregion für „Rechtsabbiegen bei Rot“ - bei drei Kreuzungen, die mit einer Tafel mit grünen Pfeil gekennzeichnet sein werden, wird es möglich sein, trotz roter Ampel rechts abzubiegen. Was FP-Verkehrsminister Norbert Hofer im Beisein von Stadtrat Markus Hein Dienstag in Wien verkündete, war gestern Gesprächsthema Nummer eins in der Innenstadt. Grund genug für die „Krone“, bei den Linzern nachzufragen, ob sie dem Pilotprojekt etwas abgewinnen können. Die Meinungen sind geteilt.

Hein hat gutes Gefühl
Während manche Leute den Vorstoß begrüßen und hoffen, dass die Maßnahme den Verkehr nach einer Eingewöhnungsphase wirklich flüssiger macht, gibt es auch jede Menge Stimmen, die fürchten, dass es dadurch verstärkt zu Unfällen kommen könnte. Einige sehen auch den Sinn nicht dahinter - wenn etwa Busse und Lkw ausgenommen sind und man hinter solchen erst wieder warten muss. „In diesem Fall bleibt alles beim Alten, verschlechtert sich die Situation ja nicht“, erklärt Hein und meint weiter: „Nach dem Jahr werden wir sehen, ob es etwas gebracht hat. Ich hab’ ein gutes Gefühl!“ 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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