Für eine junge Klagenfurterin ist ein Albtraum zur furchtbaren Realität geworden. Als die Studentin nachts in der Innenstadt am Heimweg war, folgte ihr ein Unbekannter. Bei einem Gebüsch packte er sie plötzlich und zerrte sie hinein. Um einer Vergewaltigung zu entgehen, bot das geschockte Opfer dem Täter manuelle sexuelle Dienste an.
Die DNA-Spuren sowie Kameraaufzeichnungen aus der Überwachungsanlage eines nahen Regierungsgebäudes helfen den Ermittlern später bei ihrer Suche nach dem Sextäter. Ehe aber der Staplerfahrer geschnappt wurde, verging er sich noch an einer zweiten Frau. Als Motiv erzählte er Richter Manfred Herrnhofer, dass er „Bedürfnisse gehabt hätte, weil meine Freundin keinen Sex mehr mit mir wollte“. Beide Opfer sind seit den Vorfällen schwer traumatisiert.
Die Strafe für den Täter wird aufgrund des Geständnisses eher milde bemessen: zwei Jahre Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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