Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber dennoch gibt es Fortschritte bei der Sanierung des seit 2013 zugesperrten Hallenbads Gallneukirchen. Im Oktober soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen. Ebenfalls im Herbst gibt’s die nächsten Gespräche über das Bad in Rohrbach-Berg.
„Mittlerweile belegen 30 Prozent unserer Schüler keine Wassersportkurse mehr in Sportwochen, weil sie nicht ausreichend schwimmen können“, ist Gallneukirchens Bürgermeisterin Gisela Gabauer (VP) alarmiert. Das örtliche Freibad würde nicht ausreichen, um die Quote an guten Schwimmern aufrecht zu erhalten. Wie mehrmals berichtet, wurde das Hallenbad 2013 plötzlich aus Sicherheitsgründen behördlich gesperrt.
Geld für Sanierung schon 2015 zugesagt
Vor der Wahl 2015 sagte die damalige VP-Bildungslandesrätin Doris Hummer Geld für die Sanierung aus ihrem Resort zu, passiert ist bis heute nichts. 2017 gab es eine erneute Zusage des Landes für Förderungen von je 400.000 Euro aus den Resorts Gemeinde, Sport und Bildung, ausgehend von Sanierungskosten von zwei Millionen Euro.
Studie kommt im Oktober
Im Oktober soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen, danach will Gabauer nochmal bei den Nachbarsgemeinden anklopfen und um Finanzierungsbeteiligungen bitten.
Geduld auch in Rohrbach nötig
Das hat auch Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer versucht. Dort ist ein Neubau um neun bis zwölf Millionen Euro im Gespräch. Doch nicht alle Gemeinden des Bezirks wollen oder können einen Teil der Kosten übernehmen. Lindorfer hofft nun auf den Herbst: „Voraussichtlich gibt es im September das nächste Gespräch. Wer da aller dabei ist, kann ich aber noch nicht sagen.“
Simone Waldl, Kronen Zeitung
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