Bub angezeigt

14-Jähriger täuschte Eltern einen Einbruch vor

Oberösterreich
20.07.2018 17:22

Einem Schüler droht nun ein strafrechtliches Verfahren, weil er fälschlicherweise behauptet hatte, ein unbekannter Einbrecher habe ihn mit einer Eisenstange schwer verletzt.

Ein Räubermärchen tischte ein 14-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck seinen Eltern zu Schnittwunden an seiner Hand auf, die im Spital genäht werden mussten. Die Verletzung zog er sich zu, als er im Zorn die Nebeneingangstür des Wohnhauses zertrümmert hatte. Den Eltern machte der Schüler vor, ein Einbrecher habe ihn mit einer Eisenstange verletzt.

Erfolglose Tätersuche
 Die Polizei wurde eingeschaltet und mit mehreren Streifen nach dem Täter gefahndet. Als sich aufgrund er Spurenlage schließlich der Verdacht erhärtete, dass er den Überfall fingiert haben könnte, legte der Bub im Beisein seines Vaters ein Geständnis ab.
 Der 14-Jährige wird nun wegen bei der Staatsanwaltschaft Wels wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt.

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