Wie "Krone"-Leser wissen, befürchtet man beim WWF und beim oberösterreichischen Landesjagdverband das Schlimmste für den vorletzten Braunbären in Österreich: Neben "Moritz" ist nur noch dessen schon zwanzigjähriger Vater "Djuro", dessen Vorfahr 1972 aus Slowenien zugewandert war, in unserem Alpengebiet unterwegs.
Nachdem der Attergau-Bär im benachbarten Ausseerland steirische Jäger vergrämte, weil er in einem Hirschgatter Tiere gerissen und kurz darauf in unbewohntem Gebiet bei Fischteichen war, verliert sich seine Spur.
Damit setzt sich der Bärenschwund fort, der 1999 begann: Damals verschwanden sieben Bären spurlos, in den Jahren 2001 und 2002 jeweils zwei Tiere. Seit 2003 gibt es keine Spur mehr von der elffachen Bärenmutter "Mona", ein Jahr später waren drei, im Jahr 2007 zwei weitere Bären weg, wie Großraubtiere-Spezialist Felix Knauer von der Universität Freiburg in einer Studie feststellt.
Spuren, die in der Steiermark gefunden wurden, sollen nun in einem DNA-Labor untersucht werden – ein Ergebnis wird aber erst in ein paar Wochen vorliegen.
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