Di, 18. September 2018

Kriminell:

13.07.2018 08:57

Afghanen rauben Landsmann aus

Verprügelt wurde ein junger Asylwerber im Bereich des Bahnhofes in Wiener Neustadt. Ehe sie von dem Verletzten abließen, nahmen die Täter dem Opfer noch Handy sowie Geld ab. Die Polizei forschte vier Landsmänner des 19-Jährigen als Verdächtige aus. Diese sollen weit mehr als den Überfall auf dem Kerbholz haben.

Trotz verordneter Schutzzone und verstärkter Kontrollen ist der Bahnhof einer der Problembereiche in Wiener Neustadt. Vor knapp einem Monat wurde hier ein Asylwerber von brutalen Räubern niedergeschlagen. „Die vorerst Unbekannten stahlen dem Afghanen das Handy sowie eine dreistellige Geldsumme“, heißt es im Polizeibericht. Erst Stunden nach dem Überfall erstattete das verletzte Opfer Anzeige.

Jetzt konnten die Ermittler die mutmaßlichen Peiniger des 19-Jährigen ausforschen - vier Landsleute des Flüchtlings aus Afghanistan, 20 bis 28 Jahre alt. Bei der Durchsuchung einer Unterkunft in Wiener Neustadt stellten die Beamten zwei Kilo Cannabiskraut sicher. Der Ältere der Bande steht zudem im Verdacht, Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben - die Bande ist in Haft.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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