Firmen und andere juristische Personen haben im 1. Halbjahr in Kärnten 43 Prozent der Neuwagen auf sich angemeldet, in Klagenfurt waren es sogar 63 Prozent, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) feststellt. Dem VCÖ fehlen jedoch stärkere steuerliche Anreize für Firmenwagen mit niedrigem Spritverbrauch.
10.304 Autos wurden heuer im ersten Halbjahr in Kärnten neu zugelassen, 4482 davon auf juristische Personen. Am höchsten war der Anteil dieser Firmenwagen in Klagenfurt (63 Prozent), Villach (54 Prozent), im Bezirk Wolfsberg (43 Prozent); österreichweit hat der Wiener Bezirk Liesing den höchsten Anteil an Autos für juristische Personen: 86 Prozent!
Die Analyse des VCÖ zeigt auch große Unterschiede bei den Fahrzeugklassen: Am beliebtesten sind Modelle der Luxusklasse wie Audi A8 (86 Prozent), gern gekauft wird auch die Oberklasse wie Mercedes E-Klasse (75 Prozent) und große SUV wie Porsche Cayenne (71 Prozent).
„Der hohe Anteil an Firmenwagen an den Neuzulassungen ist als Chance zu nutzen, die Autoflotte rasch spritsparender und weniger klimaschädlich zu machen. Je mehr spritsparende Modelle von Unternehmen angeschafft werden, umso mehr kommen dann auch auf den Gebrauchtwagenmarkt“, weiß VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Niedrigere CO2-Werte bei der NoVA und beim Sachbezug würden den Druck auf die Hersteller erhöhen, deutlich mehr spritsparende Modelle auf den Markt zu bringen.
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