Der Unbekannte hatte gegen 18.20 Uhr versucht, über ein Autodach auf das Vordach der Pfarre zu gelangen, was aber misslang. Mit einer Leiter, die der Täter aus dem Abstellraum holte, schaffte er dann aber den Aufstieg. Von dort kletterte der Unbekannte weiter zu einem WC-Fenster, das er mit einem Brechwerkzeug aufzwängte.
Im Inneren des Gebäudes machte sich der Einbrecher auf zur Wohnung des 58-jährigen Pfarrers im zweiten Stock. Der Versuch, die Tür aufzubrechen, misslang allerdings.
Pfarrer "bewaffnete" sich mit Topfdeckel
Der Pfarrer hielt sich zum Tatzeitpunkt in der rund 50 Meter entfernten Kirche auf. Über ein Babyphon, das er in seiner Wohnung als Einbruchsmelder aufgestellt hatte, vernahm er die Einbruchsgeräusche. Der Geistliche eilte sofort zurück ins Pfarrhaus und "bewaffnete" sich in der Küche mit einem Topfdeckel. Der Täter hörte den Pfarrer jedoch und flüchtete unerkannt über eine offene Tür ins Freie.
Dieser Einbruch ist übrigens bereits der vierte innerhalb eines Jahres. Bei einem Coup im Juni stahlen Unbekannte aus der Pfarre Spendengelder und ein Sparbuch. Nach diesem Einbruch hatte sich der Geistliche das Babyphon zugelegt.
von Fritz Kimeswenger, Kronen Zeitung











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.