Höhepunkte wie sein Treffer gegen Bayern München oder sein Traumtor gegen Hoffenheim haben den Stellenwert von Ivanschitz innerhalb des Klubs, bei den Fans und in der Öffentlichkeit trotz sehr kurzer Eingewöhnungsphase rapide emporschnellen lassen.
"Meine Leistungen werden anerkannt und geschätzt. Ich bin auf dem besten Weg, sozusagen der Alte zu werden", meinte der im Nationalteam von Dietmar Constantini zuletzt nicht gebrauchte Burgenländer. Die nächste große Herausforderung für Ivanschitz und Co. wartet am Samstag in der 14. Runde der Bundesliga daheim gegen den Hamburger SV, der seine Generalprobe fürs Europa-League-Heimmatch gegen Rapid bestreitet.
Alles bestens in Mainz
Über den Erfolgslauf mit den Rheinhessen meinte der 26-Jährige mit der Rückennummer 25: "Mit 22 Punkten haben wir uns eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen. Das genießt der gesamte Verein, und das genieße natürlich auch ich. Wir spielen sehr guten, aggressiven, zielstrebigen und dadurch erfolgreichen Fußball." Mit diesen Attributen besteht der Aufsteiger in der Liga auch auswärts, zuletzt hatte man am vergangenen Samstag vor 75.000 Fans in Dortmund ein 0:0 erobert.
Respektsperson in der Mannschaft
Für Ivanschitz stellt dies nach den schwierigen Monaten auf dem Panathinaikos-Abstellgleis und den ÖFB-Team-Diskussionen eine ganz besondere Genugtuung dar. "Für mich ist es extrem wichtig, dass ich in einem Verein bin, der mich akzeptiert. Ich habe mich bei Mainz von der ersten Sekunde an sehr wohl gefühlt. Und wenn du dann noch ein paar persönliche Highlights hast, dann bekommst du Anerkennung innerhalb der Mannschaft. Das habe ich mir erarbeitet", meinte Ivanschitz, dessen Transfer von Griechenland zu Mainz, wohin er für zwei Jahre verliehen wurde, am 18. Juli offiziell geworden war.
Ivanschitz stellte klar, dass er in einer starken Liga wie jener in Deutschland nicht jede Woche treffen könne. "Es wird auch Rückschläge geben, das ist normal. Aber ich fühle mich Woche für Woche besser und bin dabei, ein Level an Konstanz zu erreichen. Ich bin auf dem Weg mich zu festigen." Das Saisonziel mit dem Aufsteiger bleibt trotz der aktuellen Erfolge "ein Platz im gesicherten Mittelfeld. ob ein- oder zweistellig ist nicht so wichtig."














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