Kein alltäglicher Einsatz Donnerstagabend für die Berufsfeuerwehr: Im 9. Stock eines Wohnblocks in Salzburg-Lehen brach ein Brand aus. Die Drehleiter reichte exakt bis ganz nach oben - in 27 Meter Höhe! Alles war rasch gelöscht. Eine Mieterin wurde verletzt.
Kurz vor 16 Uhr ging der Alarm bei der Berufsfeuerwehr ein, gemeinsam mit den Freiwilligen aus Liefering rückten die Löschkräfte nach Salzburg-Lehen aus.
Zu einem Wohnungsbrand, der für die Einsatzkräfte zwar Routine, wegen der exponierten Lage aber dennoch nicht alltäglich war: Das Feuer brach nämlich in einer Wohnung im 9. Stock eines Hochhauses aus - in 27 Metern Höhe!
„Als wir eingetroffen sind, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern“, berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Horst Reiter. „Ich bin gerade nach Hause gekommen, da habe ich schon dem Brandgeruch wahrgenommen“, schilderte eine Anrainerin der „Krone“. „Die Feuerwehrleute gaben aber nach kurzer Zeit zumindest eine erste Entwarnung“, konnten die Bewohner durchgehend in ihren Wohnungen bleiben. „Ein glücklicher Umstand, dass das Stiegenhaus nicht verraucht war“, erklärte dazu Reiter.
Die Hilfskräfte bekämpften das Feuer mit zwei Drehleitern. Reiter: „Die können eine Höhe von gut 30 Metern erreichen, insofern passte das ganz genau“, wurde der Brand rasch binnen 30 Minuten unter Kontrolle gebracht.
Laut ersten Informationen musste eine Bewohnerin mit einer leichten Rauchgasvergiftung ist Spital gebracht werden. Die Wohnung brannte komplett aus. Die Brandursache ist hingegen noch unklar.
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