Geld sichergestellt

Erste Erfolge gegen Testamentfälscher in Dornbirn

Vorarlberg
26.11.2009 13:23
Im Fall der möglicherweise gefälschten Testamente am Bezirksgericht Dornbirn sind erschlichene Gelder sichergestellt worden. Zudem habe man mehrere Liegenschaften mit einem Veräußerungs- und Belastungsverbot belegt, so Staatsanwaltschaftssprecher Heinz Rusch. Einer von zwei Verdächtigen habe mit seinen Angaben "eine gewisse Transparenz" in die Sache bringen können, hieß es.

Zur Höhe der beschlagnahmten Gelder wollte Rusch keine Angaben machen. Es sei außerdem noch unklar, wie lange die Betrügereien der zwei Gerichtsbediensteten, die offenbar mit einem in Salzburg lebenden Dornbirner Immobilienkaufmann gemeinsame Sache machten, schon andauerten. Laut unbestätigten Medienberichten könnten die beiden Männer ihr Betrugssystem von Vorgängern übernommen haben. Entsprechenden Hinweisen werde derzeit nachgegangen.

Den ersten Bericht zu diesem Fall findest du in der Infobox!

Erste Auffälligkeiten soll es in der Causa bereits im Jahr 2002 gegeben haben. Damals ging es um einen mutmaßlich gefälschten Schenkungsvertrag. Laut Staatsanwaltschaft hätten sich aber keine Verdachtsmomente ergeben.

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