Europameister Portugal fixierte bei der WM in Russland mit 1:1 gegen den Iran den Aufstieg. Quaresma zirkelte den Ball ins Kreuzeck. Superstar Ronaldo verhaute einen Elfer und ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen, für die jeder andere wohl Rot gesehen hätte! Im Video oben sehen Sie den „bösen Ellbogen“ von Cristiano.
Die iranischen Fans ließen nichts unversucht. Brachen alle Regeln des Fairplays. In der Nacht vor der Partie machten hunderte Anhänger vor dem Teamhotel der Portugiesen in Saransk einen Höllenlärm. Mit Trommeln, Vuvuzela-Tröten. So laut, dass Cristiano Ronaldo ans Fenster seines Zimmers kam und (vergeblich) um Ruhe bat (im Video).
Trotz der nächtlichen Ruhestörung war Portugal hellwach. Und Ricardo Quaresma brach den Bann: der 34-Jährige zirkelte die Kugel genial mit dem Außenrist zum 1:0 ins Kreuzeck (40.). Damit riss auch die Serie von fünf portugiesischen WM-Toren Ronaldos in Folge.
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Bitter wurde es für den Superstar nach der Pause. Nach Foul an ihm und Videobeweis gab’s Elfer, doch Ronaldo scheiterte an Alireza Beiranvand (53.). Sein erster verhauter Elfer im Team seit dem 0:0 bei der EM 2016 gegen Österreich! Und im Finish rammte der entnervte Ronaldo sogar Morteza Pouraliganji den Ellbogen ins Gesicht (81.)! Und hatte Riesenglück, denn er sah nur Gelb, genoss wohl den Superstar-Bonus.
Der Ausgleich des Iran per Elfer von Karim Ansarifad kam zu spät (91.). Auch wenn der Außenseiter sogar noch eine Riesenchance durch Mehdi Taremi vergab (95.), da fehlten nur Zentimeter! Am Ende war alles gemäß Papierform: Portugal und Spanien im Achtelfinale. Auch zur Erleichterung des „Krone“-Kolumnisten Herbert Prohaska. Der hatte für den Fall eines Aufstiegs des Iran angekündigt, im ORF-Studio die Boxer-Shorts fallen zu lassen.
Kronen Zeitung
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