Die Tiroler können sich bei rund 500 niedergelassenen Ärzten, hauptsächlich Haus- und Kinderärzten, impfen lassen. "Auch bei wachsendem Ansturm sind wir gut aufgestellt und die Ärzte gut verteilt", sagt Neuner.
Impfstoff-Verschwendung
Allerdings hätte Tirol mit einem Schwund des Impfstoffes zu kämpfen. Die Dosierung der Fläschchen reiche für zehn Patienten, daher sollten immer zehn auf einmal geimpft werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Patienten zwar anmelden, aber dann nicht kommen. "Dadurch müssen wir leider Teile des Impfstoffes verschütten, da er nur drei Stunden nach Öffnung wirksam ist", schildert er. Derzeit seien in Tirol keine Schulen oder Kindergärten wegen der Neuen Grippe geschlossen.
Inzwischen werde bei allen Grippefällen von der Neuen Grippe ausgegangen. Der Test kostet seit 11. November 125 Euro. "Das ist relativ teuer", meinte Neuner, "aber das Ministerium hat festgestellt, dass es nicht mehr sinnvoll ist, den Test durchzuführen, da bei allen Verdachtsfällen nun von einer Schweingrippe-Erkrankung ausgegangen wird." Denn die saisonale Grippe, die jedes Jahr im Dezember oder Jänner auftritt, sei noch nicht bei uns angekommen.
Symbolbild
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