Fr, 21. September 2018

CLA als Vorbild

27.06.2018 00:40

Im Herbst kommt Kias cooler Shooting Brake

Im Modellportfolio von Kia ist gerade richtig Zug drauf. Nachdem die Koreaner mit dem sportlichen Stinger den Start in ein völlig neues Segment gewagt haben, bringen sie im Herbst eine Karosserieform auf den Markt, mit der man Kia bisher nicht in Verbindung gebracht hat. Und das dürfte erst der Anfang sein.

„Wir wollen nicht mehr nur machen, was die anderen vorgeben, sondern künftig voranschreiten“, sagte Chef-Planer Pablo Martinez Masip bei der Präsentation der dritten Generation des Kia Ceed. Der neue Kompakte greift zwar nicht in einem neuen Segment an, arbeitet sich aber qualitativ und in Sachen Fahrspaß in der Hackordnung unter den Konkurrenten ein ganzes Stück nach oben:

Der erste Shooting Brake von Kia
Im Zuge der Präsentation machte Martinez eine aufsehenerregende Ankündigung: Im Herbst soll auf dem Pariser Autosalon ein Shooting Brake auf Basis des Ceed präsentiert werden. Wie der aussehen wird, können wir uns grob vorstellen, denn die Form wurde bereits auf dem Genfer Autosalon 2018 gezeigt:

Nehmen wir nun gedanklich diverse Designspielereien weg und legen Scheinwerfer usw. vom brandneuen Ceed drüber, wird das Ergebnis wohl nahe an der Realität sein. Das Design soll jedenfalls emotional anmachen. Bisher kennen wir Ähnliches eigentlich nur von Mercedes. Vermutlich ist der CLA Shooting Brake ein Vorbild.

Nichtsdestotrotz steht im September erst mal der Kombi beim Händler. Denn auch wenn der Shooting Brake vier Türen haben wird, ersetzt er nicht den Kombi, sondern den zweitürigen Proceed, der insgesamt nur rund drei Prozent an den Gesamtverkäufen ausgemacht hat.

Für 2019 angekündigt wurde die GT-Version des Kia Ceed. Wer nun drauf hofft, dass der 250 bis 275 PS starke Motor aus dem Hyundai i30 N in den Kia verpflanzt wird, dürfte enttäuscht werden, denn obwohl der Ceed sich dank steifer Karosserie und hervorragendem Fahrwerk ziemlich präzise fährt, soll die topsportliche Kompetenz bei Hyundai bleiben. Man will den i30 N nicht schwächen. So bleibt es beim Kia Ceed GT wohl bei knapp über 200 PS.

Nicht zum Heizen, sondern zum Sparen wird eine neue Motorvariante eingeführt, die ebenfalls 2019 kommt: ein besonders effizienter Dieselantrieb mit Mildhybridtechnik.

Die Modellfamilie komplett machen soll nächstes Jahr soll eine weitere Karosserieversion, über die man sich aber noch bedeckt hält. Denkbar wäre eine Art Stufenhecklimousine, wie sie Hyundai mit dem i30 Fastback anbietet.

Wir sind gespannt. Jedenfalls ist Kia inzwischen mehr als eine günstige Automarke, die vor allem dank sieben Jahren Garantie attraktiv ist. Die gibt es obendrauf.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl

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