Unglück mit 31 Toten
Gas-Kesselwaggon explodiert: GATX zahlt Entschädigung
Mit dieser Initiative wolle GATX eine rasche Entschädigung der Angehörigen der Opfer und all jener Personen ermöglichen, die beim Unglück schwere Verletzungen erlitten haben, hieß es seitens des Unternehmens. Dieser Schritt dürfe allerdings nicht als Schuldbekenntnis betrachtet werden. Die GATX und ihre Mitarbeiter hatten bereits kurz nach dem Unglück eine Million Euro für die Hinterbliebenen und Verletzten des Bahnunglücks gespendet.
Achsbruch vermutlich Auslöser des Infernos
Der Kesselwaggon mit Flüssiggas war am 29. Juni im Bahnhof von Viareggio explodiert. Durch die Wucht der Detonation wurden zahlreiche Häuser in der Umgebung zerstört. Experten vermuten, dass ein Achsbruch an dem Tankwaggon das Inferno ausgelöst hatte.
Der Bürgermeister von Viareggio, Luca Lunardini, begrüßte die Initiative der GATX. Auch der Geschäftsführer der Italienischen Staatsbahnen, Mario Moretti, lobte die Bereitschaft zur Entschädigung der Hinterbliebenen und Verletzten des Bahnunglücks. Fünf Monate nach der Katastrophe befinden sich noch fünf Verletzte im Krankenhaus.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.