"Üblicherweise arbeiten wir einige Wochen", erklärt der Teichwirt Rudolf Hoffmann im Interview: "Heuer war die Ausbeute aber äußerst dürftig." Fast eine Woche lang sei die Teichanlage überflutet gewesen, 90 Prozent der Raubfische und 60 Prozent der Karpfen seien weg – alle Richtung Ungarn abgewandert!
Experten schätzen den Schaden auf 100.000 Euro. Eine ähnliche Situation habe es vor Jahrzehnten gegeben, heißt es in Güssing. Jetzt werden Schutzbauten gefordert, damit sich die Flutkatastrophe in Zukunft nicht wiederholt. Pläne, oberhalb der Teichanlage Schutzbecken anzulegen, seien bisher nicht verwirklicht worden.
Wer Engpässe befürchtet, kann beruhigt sein: "Die lokale Fischversorgung ist gesichert", verspricht Hoffmann. Die Menge, die man für Güssing brauche, sei da, die Qualität ausgezeichnet. Karpfen, Hecht und Zander seien ausnahmslos fangfrisch.
von Harold Pearson, Kronen Zeitung











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