Mi, 20. Juni 2018

Wichtiger Umbau

25.05.2018 18:05

Endlich grünes Licht für den Knoten Trautenfels

Es geht ja doch! Die Beschwerden gegen den geplanten Kreuzungsausbau in Trautenfels, einem Nadelöhr im Bezirk Liezen, an dem drei Bundesstraßen zusammentreffen, wurden jetzt vom Landesverwaltungsgericht abgewiesen. Damit kommt man einer so dringend benötigten Verkehrslösung im Ennstal ein Stück näher.

Der mediale Druck war zuletzt groß, zudem wurde die Gemeinde Stainach-Pürgg, wo Trautenfels liegt,  als neuer Leitspital-Standort für den Bezirk fixiert. Umso besser, dass nun auch beim Landesverwaltungsgericht Bewegung in die Sache gekommen ist: Alle Beschwerden gegen den seit Jahren umstrittenen Ausbau - geplant ist eine Überführung und ein darunter liegender Kreisverkehr - wurden als „inhaltlich unbegründet“ abgewiesen; damit sind laut SP-Verkehrslandesrat Anton Lang rechtskräftige straßenrechtliche und wasserrechtliche Genehmigungen vorhanden. (Der naturschutzrechtliche Bescheid ist schon länger rechtskräftig.)

Sechs Wochen Geduld notwendig
Gegen die Erkenntnisse des Landesverwaltungsgerichts können die Beschwerdeführer binnen sechs Wochen eine außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof oder eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof erheben. Diesen Rechtsinstrumenten kommt aber laut Lang grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung zu, sie ändern also nichts an der Rechtskraft. Sollte diese Einschätzung der Landesexperten zutreffen, dann könnten die vorbereiteten Ausschreibungsunterlagen für die Bauarbeiten veröffentlicht werden und der Baustart würde näherrücken.

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