So, 19. August 2018

Ennstal Straße

14.05.2018 05:45

Steirische Todesstrecke gehört endlich entschärft!

Seit Jahrzehnten (!) ringt nunmehr die steirische Landespolitik um eine Verkehrslösung im Ennstal. Die Verkehrslandesräte kommen und gehen, doch das Sterben auf der berüchtigten B 320 geht unvermindert weiter. Erst am Samstag gab es bei zwei Unfällen fünf Verletzte - diese Horrorstrecke gehört entschärft!

TUT ENDLICH WAS! Das ist die Forderung vieler Ennstaler, die nicht hinnehmen wollen, dass ihre Hausstrecke eine der gefährlichsten in ganz Österreich ist. Erst am Samstag heulten im Bezirk Liezen wieder die Sirenen der Einsatzkräfte: Wie berichtet, krachten bei Wörschach drei Fahrzeuge zusammen, insgesamt vier Menschen wurden verletzt. Gleich zwei Hubschrauber landeten, im Rückstau kam es noch zu einem Auffahrunfall. Wenig später verunglückte auf derselben Bundesstraße - diesmal bei Gröbming - ein Motorradfahrer schwer.

Riskante Überholmanöver auf der Tagesordnung
Gerade an den Wochenenden wälzen sich lange Blechschlangen durch das schöne Ennstal, die 78 Kilometer lange B 320 ist damit eine der meistfrequentierten Straßen - und auch eine der tödlichsten. Jedes sechste steirische Unfallopfer ist im Ennstal zu beklagen, allein zwischen 2010 und 2014 ließen im größten Bezirk Österreichs 66 Menschen ihr Leben. Doch warum ist es gerade hier so gefährlich?

Nun, weil es eine wichtige Nord-Süd-Verbindung ist, ist das Verkehrsaufkommen entsprechend hoch. Die Strecke liegt genau in der Mitte, die Lenker sind schon müde, meinen aber, noch weiterfahren zu müssen. Dazu kommen noch riskante Überholmanöver.

Der Bau einer Autobahn scheiterte vor Jahren
Fatal ist, dass der geplante Autobahnbau nie realisiert wurde, stattdessen ständig neue „Verkehrslösungen“ aus dem Hut gezaubert werden: Liezen soll umfahren werden, in Trautenfels ein Kreisverkehr errichtet werden usw. Realisiert wurde bis dato nichts. Ein verärgerter Bewohner: „Wenn nicht endlich ein gutes Konzept auf dem Tisch liegt, hat die Steiermark keine Chance auf Olympia 2026. Die Anreise nach Schladming ist ja der reinste Horrortrip!“

Gerald Schwaiger
Gerald Schwaiger

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