Von den 598 kleinsten Klagenfurtern, die in einer Krippe betreut werden, sind 75 in öffentlichen Gruppen untergebracht. Diese werden nun geschlossen. "Alle Betroffenen kommen in privaten Einrichtungen unter", sagt Vizebürgermeisterin Mathiaschitz.
Für die 14 jüngsten Mädchen und Buben könne eine Ausnahme gemacht werden – ein Standort soll erhalten bleiben, bis das letzte "städtische" Krippenkind in den Kindergarten wechseln kann. Dort sind leistbare Plätze aber rar. Mathiaschitz: "Daher wandeln wir die fünf Krippen in neue Kindergartengruppen um. Das ist sehr wichtig – für die soziale Integration und in vielen Fällen auch, um Migrationskinder besser auf die Schule vorzubereiten."
Zwei Millionen Euro Einsparung
Wundersamerweise kosten diese Umstrukturierungen kein Geld, sondern sollen welches bringen: "260.000 Euro kann ich so auf einen Schlag einsparen. Insgesamt schaffe ich aber nur durch interne Umstrukturierungen in meinem Ressort zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro weniger", erklärt die SP–Chefin.
Für die Klagenfurter ändere sich an der Qualität nichts – und auch nicht an den Tarifen: "Das Kindergartengeld wird nicht erhöht! Es bleibt bei 150 Euro." Dass private Kinderkrippen teurer als städtische wären, könne in Härtefällen durch Kinderbetreuungsbeihilfen des Arbeitsmarktservice (AMS) abgefedert werden, so Mathiaschitz.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.