"Ich finde es schade. Die Steiermark hat sich als innovativer und flexibler Standort gerade in der Automobilindustrie weltweit einen Namen gemacht. Eine Übernahme wäre nicht zum Schaden der steirischen Magna-Standorte gewesen", meinte etwa Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (ÖVP).
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Auch der steirische Magna-Betriebsrat und Gewerkschaftsrat Peter Scherz zeigte sich besorgt. Das Management müsse nun "neue Aufträge für Graz aufzutreiben." Man habe wieder an die normalen Mitarbeiter zu denken. "Es ist kein Lottosechser für die Arbeiter, wenn sie nur Spielmaterial bei Entscheidungen von Konzernspitzen und Regierungen sind", so Scherz.
Verständnis bei Magna
Gelassener reagierte Magna-Vorstandschef Siegfried Wolf. Der aus Feldbach stammende Manager äußerte "Verständnis, dass es im besten Interesse von GM ist, Opel zu behalten." Magna werde General Motors weiterhin unterstützen, erklärte Wolf.
Günter Pepper, Angestelltenbetriebsrat, sieht kurzfristig keine großen Auswirkungen, aber: "Die Eigentümer haben jetzt die Aufgabe, aus einer Zitrone eine Limonade zu machen."
Zukunft rollt elektrisch
Auch gibt es die Hoffnung, dass die Verhandlungen zwischen den beiden Konzernen für die Zukunft eine positive Wirkung hinterlassen. Davon könnten der Magna-Standort Graz profitieren. Immerhin will Magna in den nächsten Monaten rund 52 Millionen Euro in das Produktionszentrum investieren. Vor allem zukunftsweisende Technologien wie Elektro-Autos sollen den Standort absichern.








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