Dabei soll es sich um sogenannte Neutronensterne handeln, die nahezu unsichtbar sind und so – meist unbemerkt – das Universum durchziehen, behauptet nun ein Team von Wissenschaftlern um Eran Ofek vom California Institute of Technology in Pasadena.
Neutronensterne sind astronomische Objekte mit einer extrem hohen Dichte und einem typischen Durchmesser von rund 20 Kilometer bei einer Masse von bis zu drei Sonnenmassen. Manche von ihnen verraten sich dadurch, dass sie mehrmals pro Sekunde Radiowellen abstrahlen. Die dazu erforderliche Energie wird der Rotationsenergie des Neutronensterns entnommen, die dadurch innerhalb weniger Millionen Jahre weitgehend aufgezehrt wird.
„Neutronensterne sind ein guter Ansatz, die Radiosignale zu erklären“, sagt Geoffrey Bower von der University of California in Berkeley, dessen Team sieben der Ausbrüche in Archivdaten des Very Large Array Telescope nahe Socorro in Neu-Mexiko entdeckt hat. Die Forscher planen nun, die Ursprungsregion der Signale mithilfe des Röntgensatelliten Chandra abzusuchen, um das Rätsel zu lüften.













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.