Fr, 22. Juni 2018

Sanierung erst 2019

17.04.2018 08:00

„Hotel auf Zeit“ bleibt Zillertal noch erhalten

Im Dezember 2017 öffnete - wie berichtet - das erste „Hotel auf Zeit“ im Zillertal. Die Betreiber wollten bis April die Gäste auf den Generationenwechsel einstimmen und auch herausfinden, wie sie das Haus nach einer Totalsanierung führen wollen. Doch dafür benötigen sie etwas mehr Zeit und daher geht’s in die Verlängerung!

Die komplett weiße Fassade des Hauses steht für den Neustart der Hoteliers-Familie Rist in Ried. Sohn Markus und seine Lebensgefährtin Silvia Gschösser haben im Vorjahr viele Bereiche des ehemaligen Zillertaler Grillhofs verändert und das Haus dann als temporäres Pop-Down-Hotel wiedereröffnet. „Das Projekt war bisher erfolgreich. Wir haben viel über unseren klassischen Wintergast gelernt“, verdeutlicht Gschösser.

Völlig neue Zielgruppe
So hat das Betreiber-Paar etwa fast zu 80 Prozent eine neue Zielgruppe angesprochen. „Der Großteil der Gäste waren Paare zwischen 30 und 40 Jahre alt, die auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Erlebnis waren“, präzisiert die Hotelierin. Zudem waren unter den Urlaubern nur wenige Wochengäste dabei. „Die meisten blieben drei Tage. Das hat sich ein wenig auf die Auslastung ausgewirkt. Doch wir wollten unserem Vorsatz, jeden einzelnen Gast anzunehmen, treu bleiben“, schildert Gschösser.

„Projekt muss noch reifen“
Prinzipiell fällt das Resümee des Betreiber-Paars gut aus. „Wir sind definitiv mit der Saison zufrieden. Die Mischung zwischen dem alten und neuen Stil kam sehr gut an“, teilen die beiden mit und fügen hinzu: „Doch es ist uns auch bewusst geworden, dass wir das Projekt noch ein wenig länger reifen lassen müssen. Und wir haben etliche Anfragen für die kommenden Monate.“

Im Mai 2019 ist Schluss
Das heißt, dass sie die eigentlich für jetzt geplante Totalsanierung aufschieben. „Wir hängen eine Sommer- und eine weitere Wintersaison dran. Im Mai 2019 ist dann aber endgültig Schluss“, erklärt Gschösser. Details unter www.popdownhotel.com

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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