Von den insgesamt sieben im Innsbrucker Lebensmittelhandel gekauften Proben hätten zwei der insgesamt fünf türkischen kernlosen Trauben sieben, eine Probe acht, eine elf und der Spitzenreiter 16 verschiedene Pestizide aufgewiesen.
Die Mischung macht die Gefahr
Alle Proben seien jedoch nach dem Gesetz noch "verkehrsfähig" gewesen, da bei keiner der Trauben der Grenzwert eines einzelnen Spritzmittels überschritten worden sei.
Jedoch gebe es weder Wissen über das Zusammenwirken vieler verschiedener Pestizide noch Summengrenzwerte, die die Gesamtbelastung derartiger "Pestizidcocktails" erfassen würde, erklärte die AK. Auch sei die Langzeitwirkung vieler verschiedener Pestizide auf Menschen ungeklärt.
Nur ein Bioprodukt pestizidfrei
Eine Verwendung von bis zu 16 verschiedenen Spritzmittel lasse zudem auf eine nicht fachgerechte landwirtschaftliche Praxis schließen, betonten die Konsumentenschützer. Lediglich an einem Bioprodukt seien keine Pestizidrückstände feststellbar gewesen.








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