Insgesamt sind von den 47.677 untersuchten Tier- und Pflanzenarten 17.291 vom Aussterben bedroht, ein Anstieg im Vergleich zur vorigen Erhebung Mitte dieses Jahres. Nach Angaben von IUCN-Expertin Jane Smart kann es keinen wissenschaftlichen Zweifel geben, dass die ernsthafte Bedrohung der Arten ansteigt. Das für das kommende Jahr gesetzte Ziel, den Verlust an Artenvielfalt zu senken, werde nicht erreicht, berichtet die Umweltorganisation.
Amphibien am meisten bedroht
Als Beispiel für die Bedrohung der Amphibien durch den Menschen wird etwa die Kihansi-Gischtkröte (Bild) angeführt. Sie lebte nur in einer Schlucht des Kihansi-Flusses in Tansania. Da für ein Kraftwerk das Wasser zu 90 Prozent umgeleitet wurde, gilt die Art, die einst eine Population von 17.000 Stück umfasste, als ausgestorben.
Foto: Alan Channing










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