Schenkt man einer neuen "market"-Umfrage Glauben, fühlt sich ein Viertel aller Beschäftigen in Österreich von ihrem Boss vernachlässigt. Während nach außen von der Chefetage (fast) alles unternommen wird, um die Kunden zufrieden zu stellen, ist es um den internen Umgang mit Mitarbeitern meist schlechter bestellt...
Zwar vergab im Rahmen der Studie ein Viertelaller Befragten Arbeitnehmer die Note "Sehr gut", was die Orientierungder Chefetage an den Mitarbeitern betrifft (und sogar 43 Prozentdie Note "Gut"), bedenklich stimmt jedoch ein anderer Aspekt:Satte 24 Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich vom Big Bossvöllig vernachlässigt!
Mangelnde Mitarbeiterorientierung Aus diesem Ergebnis leitet das "market"-Institutab, dass es in Österreich bei der Mitarbeiterorientierungseitens der Geschäftsführung ziemlich hapert. Und dashat Folgen, denn kümmert sich der Chef zu wenig um seineBelegschaft, sinkt die Leistungsbereitschaft und Loyalitätgegenüber dem Brötchengeber dramatisch ab.
Innere Emigration Ist kein Rückhalt und Entgegenkommen "von oben"vorhanden, zieht sich jeder Zweite in die innere Emigration zurück,d.h. er leistet nur noch "Dienst nach Vorschrift" und verschließtsich zunehmend vor Kollegen und Vorgesetzten. Diese Personen sindnur noch schwer zu motivieren, denn innerlich haben sie schongekündigt - eine denkbar negative Voraussetzung fürpositive Geschäftsbilanzen...
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